Psychotherapie
Psychotherapie bezeichnet die Behandlung psychisch und / oder körperlich bedingter seelischer Probleme und
Erkrankungen (z. B. Depressionen, Angst- oder Essstörungen, Suchtverhalten). Dazu wurden im 20. Jahrhundert unter
anderem folgende Therapiekonzepte entwickelt, die je nach Problem des Patienten oft auch in Kombination angewendet
werden:
Während die tiefenpsychologische Therapie (z. B. Psychoanalyse nach Sigmund Freud) auf der Annahme
basiert, dass das Aufdecken unbewusster Problemursachen bei der Behandlung seelischer Probleme eine bedeutende
Rolle spielt, geht es bei der humanistischen Psychotherapie (z. B. Gesprächstherapie von Carl Rogers) eher
um die konkrete Problembewältigung.
Dem Patienten sollen dabei die eigenen Fähigkeiten und Ressourcen bewusst gemacht werden, mit denen er das
Problem selbst bewältigen kann. Die Verhaltenstherapie setzt dagegen an negativen Einstellungen und
Verhaltensweisen des Patienten an. Diese sollen schrittweise durch neue Erfahrungen positiv verändert werden (z. B.
kognitive Verhaltenstherapie nach Donald Meichenbaum).
Praxen von Kollegen finden Sie unter den Stichpunkten: Heilpraktiker oder Ärzte
Interessante Links
psychotherapie.de
War Psychotherapie in der Vergangenheit weitgehend eine obskure Glaubenslehre (Psychoanalyse), so ist eine wirksame
Psychotherapie streng wissenschaftlich fundiert, hocheffektiv, benötigt nur eine vergleichsweise geringe
Behandlungsdauer und ist daher sehr kostengünstig. Diese Kriterien erfüllt vor allem die in Deutschland als
Verhaltenstherapie bekannte kognitiv-behaviorale Therapie: Sie ist eine strikt problemorientierte Dienstleistung,
die eine rasche und dauerhafte Lösung bei Lebens- und Beziehungskrisen sowie eine überzeugende Hilfestellung beim
besseren Verständnis der eigenen Persönlichkeit bietet.
Hilfe zur Selbsthilfe durch Psychotipps
Auf der Seite von Frau Dr. Doris Wolf und Dr. Rolf Merkle finden Sie viele hifreiche Tipps und einen Glücks-Test, den ich allen empfehlen kann.
Dr. med. Dipl. Biol. Peter Tamme
Die Schmerzpraxis
Chronischer Schmerz folgt dem bio-psycho-sozialen Modell, d.h. immer sind körperliche,
psychische und soziale Faktoren am Krankheits-geschehen beteiligt. Während körperlich ausgerichtete Therapien
bereits seit Jahrzehnten auf bewährte Konzepte zurückgreifen können, konnte den Betroffenen auf psychologischer
Ebene nicht angemessen geholfen werden, vor allem, weil ein auf die spezifischen Belange der chronisch
Schmerzkranken eingehendes Verfahren nicht zur Verfügung stand. In der Achtsamkeitsbasierten Schmerztherapie
sind diese Anforderungen in hervorragender Weise verwirklicht. Damit bietet sich dem Patienten wie auch dem
unter Zeit- und Kostendruck leidenden Therapeuten ein schnell und effektiv wirksames, leicht zu erlernendes
Behandlungsverfahren, das im Einzel- wie auch Gruppensetting, - ja sogar im Selbststudium anwendbar ist.
|