Heilpflanzen und Phytotherapie
Die Phytotherapie oder Pflanzenheilkunde [griechisch:
Phyton = Pflanze] ist eine Heilmethode der Naturmedizin,
bei der pflanzliche Arzneimittel (Phytopharmaka) einsetzt
werden. Die Phytotherapie gehört zu den ältesten aller
Heilkunden und zeichnet sich unter anderem auch dadurch
aus, dass sie relativ gut verträglich und nebenwirkungsarm
ist. Sie wird von allen Völkern und sogar von Tieren
angewandt. Hunde und auch Schimpansen kauen, wenn sie
Verdauungsstörungen haben, auf bestimmten Pflanzen herum,
die sie sonst nicht fressen.
aus: Naturmedizin
Nahrung ist Medizin. Diese alte Weisheit aus der indischen
Lehre des Lebens findet ihre Bedeutung ganz besonders im
pflanzlichen Bereich.
Alle Kräuter, Früchte und Gemüse wirken sich auf den
menschlichen Organismus regenerierend und ausgleichend, wenn
man die richtigen erkennt und zu sich nimmt.
Die Phytotherapie ist die Lehre und Therapie von der
Pflanzenheilkunde. Diese beinhaltet auch die Heilpflanzen.
Diese können als Aufguss, Salat oder Saft zubereitet werden.
Wichtig ist jedoch, dass man die Wirkungsweise der einzelnen
Pflanzen kennt und entsprechend ihrer Natur verwendet.
Denn bei Obst macht es wenig Sinn die Inhaltsstoffe auf die
es vor allem ankommt, nämlich die Vitamine, zu verkochen, um es
dann als Marmelade zu sich zu nehmen. Besser ist es, die
Pflanzen frisch und lebendig zu verwenden, denn dann können sie
ihre ganze Kraft ungehindert weiter geben.
Interessante Webseiten:
Liste der Heipflanzen die
vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
eine Monografie erhalten haben.
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